1901 wurde die Bw an der Warschauer Brücke in Betrieb genommen. Die Wagenhalle hatte 4 Gleise und Platz für 32 Wagen. Man begann mit dem Aufbau der U-Bahnwagen für den Betrieb, der 1902 aufgenommen werden sollte. 1906 wurde die Bw erweitert. Die neue im 2. Stock befindliche Wagenhalle erhielt 8 Gleise.
Mit dem Bau der Mauer endete der Betrieb in der Werkstatt. Nach der Wende wurde die Werkstatt allerdings wieder saniert, und jetzt benutzt die BVG das Gelände als Abstellhalle.

Geplant war es, die Aufstellanlage irgendwann als Werkstatt auszubauen. Doch daraus wurde nichts. Die Gleise 21 - 23 und 41 - 45 wurden im Frühjahr 2003 außer Betrieb genommen worden.

Da das U-Bahnnetz wuchs und die Bw Warschauer Brücke zu klein wurde, wurde 1912 in der Nähe des Olympia-Stadions mit dem Bau einer weiteren Betriebswerkstadt, der Bw Grunewalsd, begonnen. Sie wurde nun auch eine Hauptwerkstatt (HwU Gru /Bw Gru). Sie ging 1913 in Betrieb. Zur HwU gehören 2 Hallen für Hauptuntersuchungen und Reparaturen. Die Hallen 3 – 5 gehören zur Bw Gru: Halle 3 und 4 für Reparaturen, und Halle 5 für die Unterbringung für Veranstaltungen im Olympia-Stadion oder in der Waldbühne. Diese Halle wurde 1985 fertig gestellt.
Dort sind alle Kleinprofilwagen beheimatet.

1923 wurde für das Großprofil eine neue Werkstatt in Betrieb genommen. Die Hauptwerkstatt ist mit 2 Gleisen ausgestattet, während die normale Betriebswerkstatt mit 15 Gleisen (eins davon für die Waschanlage) belegt ist. Auf dem Gelände befindet sich auch eine Drehscheibe.
Beheimatet sind dort: Groß- und Kleinprofilwagen, da die Bw Gru etwas entlastet werden soll. Die Werkstatt soll in der kommenden Zeit zurückgebaut werden.

Bilder der Wekstatt


1930 wurde in Friedrichsfelde eine weitere Bw in Betrieb genommen. Die Drehscheibe wurde bis vor ein paar Jahren elektrisch betrieben – heute nur noch per Handbetrieb. Während der Jahre wurden dort viele Änderungen vorgenommen.
Beheimatet sind dort: H 97 und H 01.



Darstellung von heute
Bilder der Werkstatt


Im Januar 1965 begann der Ausbau einer neuen Betriebswerkstatt. Dies war nötig geworden, da das Streckennetz stark gewachsen war. Der Platz bot sich hier in Britz an. Der erste Teil wurde am 2. Januar 1970 freigegeben, der zweite Teil im November 1985.
Theoretisch könnten die Gleise in späterer Zukunft weiter ausgebaut werden.
Beheimatet sind dort: F79.3, F84, F87, F90, F92, H 95, H 97.

Bilder der Werkstatt

© 2005 Patrick Popiol • Alle Rechte vorbehalten. • Angaben ohne Gewähr.